Cannabis Wachstumsphase: Guide für starkes Wachstum
Herzlichen Glückwunsch, du hast den ersten Meilenstein geschafft! Deine Samen sind gekeimt und die kleinen Pflänzchen haben die sensible Anzuchtphase überstanden. Falls du diesen Schritt noch vor dir hast, findest du alle Infos in unserem Guide zum Thema Cannabis Samen keimen lassen: Die 99% Erfolgs-Anleitung. Jetzt beginnt der wirklich aufregende Teil deines Outdoor-Grows: die CannabisCannabis ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Sie wird seit Jahrtausenden als Faser-, Heil- und Rauschmittelpflanze genutzt. Die Hauptarten sind Sativa, Indica und Ruderalis. Mehr dazu im Grow-Wiki Wachstumsphase. Diese Periode, auch vegetative PhaseDie Wachstumsphase (vegetative Phase) ist der Lebensabschnitt der Cannabispflanze nach der Keimung, in dem sie hauptsächlich Stängel, Blätter und Wurzeln entwickelt, um eine robuste Struktur für die spätere Blütephase aufzubauen. Mehr dazu im Grow-Wiki genannt, dauert in Mitteleuropa typischerweise von Mitte Mai bis etwa Mitte August. In dieser Zeit widmet deine Pflanze ihre gesamte Energie dem Aufbau eines starken Fundaments. Sie wird größer, buschiger und entwickelt ein kräftiges Wurzelwerk – die essentielle Grundlage für eine üppige BlüteEin Bud ist die Blüte der weiblichen Cannabispflanze, in der Cannabinoide und Terpene produziert werden. Er besteht aus einer Ansammlung von Blütenkelchen (Calyxen), Stempeln (Pistillen) und Trichomen. Mehr dazu im Grow-Wiki und eine reiche ErnteDie Ernte ist der Prozess des Abschneidens der reifen Cannabisblüten. Der richtige Zeitpunkt, primär bestimmt durch die Trichomfarbe, ist entscheidend für die spätere Potenz, das Aroma und die Wirkung des Endprodukts. Mehr dazu im Grow-Wiki.
In diesem Guide begleiten wir dich durch jeden Aspekt dieser wichtigen Phase. Wir zeigen dir, wie du typische Anfängerfehler vermeidest und deiner Pflanze genau das gibst, was sie jetzt braucht. Denn je gesünder und vitaler deine Pflanze in der vegetativen Phase ist, desto besser wird sie später mit den Herausforderungen der Blütezeit zurechtkommen. Lass uns also sicherstellen, dass dein grüner Schützling stark und gesund wächst.
Richtig Gießen: Die Kunst der perfekten Balance
Die richtige Wasserversorgung ist entscheidend, und gleichzeitig die häufigste Fehlerquelle. Viele Gärtner meinen es zu gut und ertränken ihre Pflanzen förmlich in Fürsorge. Das Ergebnis ist StaunässeStaunässe ist ein Zustand, bei dem Wasser im Substrat nicht abfließen kann, was zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln (Wurzelfäule) führt. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für kränkelnde Cannabispflanzen. Mehr dazu im Grow-Wiki, bei der die WurzelnWurzeln sind das unterirdische Organ der Cannabispflanze. Sie verankern die Pflanze im Boden, nehmen Wasser sowie Nährstoffe auf und speichern Energie. Ein gesundes Wurzelsystem ist die Grundlage für kräftiges Wachstum und eine reiche Ernte. Mehr dazu im Grow-Wiki keinen Sauerstoff mehr bekommen und zu faulen beginnen. Das schwächt die Pflanze massiv. Deshalb ist es wichtig, den genauen Bedarf deiner Pflanze zu verstehen.
Wann und wie viel solltest du gießen?
Die zuverlässigste Methode, um den richtigen Zeitpunkt zu finden, ist der Finger-Test. Stecke dazu einfach deinen Finger etwa zwei bis drei Zentimeter tief in die ErdeErde, auch Substrat genannt, ist das Medium, in dem Cannabispflanzen wachsen. Sie verankert die Wurzeln und versorgt die Pflanze mit Wasser, Sauerstoff und Nährstoffen. Die Qualität der Erde ist fundamental für die Pflanzengesundheit. Mehr dazu im Grow-Wiki. Fühlt sie sich dort trocken und krümelig an, ist es Zeit für frisches Wasser. Ist sie aber noch spürbar feucht, solltest du mindestens einen weiteren Tag warten. Diese einfache Prüfung verhindert ÜberwässerungÜberwässerung entsteht, wenn die Wurzeln einer Pflanze durch zu häufiges oder zu reichliches Gießen permanent in wassergesättigtem Substrat stehen. Dies führt zu Sauerstoffmangel im Wurzelbereich, Wurzelfäule und Nährstoff-Lockout. Mehr dazu im Grow-Wiki effektiv.
Wenn du gießt, dann gieße richtig. Schütte das Wasser nicht einfach nur an den Stamm, sondern verteile es langsam und gleichmäßig auf der gesamten Erdoberfläche. Fahre damit so lange fort, bis du siehst, dass unten aus den Löchern des Topfes Wasser austritt (dies nennt man DrainageDrainage bezeichnet die Fähigkeit eines Bodens oder Pflanzgefäßes, überschüssiges Wasser abzuleiten. Sie ist entscheidend, um Staunässe und Wurzelfäule bei Cannabispflanzen zu verhindern und eine optimale Sauerstoffversorgung der Wurzeln zu gewährleisten. Mehr dazu im Grow-Wiki). Dadurch stellst du sicher, dass der gesamte Wurzelballen durchfeuchtet ist und keine trockenen Nester in der Erde verbleiben. Am besten gießt du am frühen Morgen. So hat deine Pflanze den ganzen Tag Zeit, das Wasser aufzunehmen, und die Blätter können vor der kühleren Nacht trocknenDie Trocknung ist der Prozess, bei dem frisch geernteten Cannabisblüten kontrolliert Wasser entzogen wird. Dies ist ein entscheidender Schritt vor dem Curing, um Schimmel zu verhindern und die Qualität des Endprodukts zu sichern. Mehr dazu im Grow-Wiki. Das minimiert das Risiko für Pilzkrankheiten erheblich.
Die Qualität des Wassers
Idealerweise verwendest du gesammeltes Regenwasser, da es von Natur aus einen optimalen pH-WertDer pH-Wert ist ein Maß für den Säuregrad oder die Alkalität einer wässrigen Lösung. Im Cannabisanbau steuert er die Fähigkeit der Pflanze, Nährstoffe über die Wurzeln aufzunehmen. Ein falscher pH-Wert ist eine der häufigsten Ursachen für Mangelerscheinungen. Mehr dazu im Grow-Wiki hat. Wenn du Leitungswasser nutzt, lasse es am besten für 24 Stunden in einer offenen Kanne stehen. Dadurch kann enthaltenes Chlor ausgasen. Für eine optimale Nährstoffaufnahme sollte der pH-Wert deines Gießwassers für den Anbau in Erde zwischen 6,0 und 7,0 liegen. Die Anschaffung eines simplen pH-Test-Kits ist eine kleine Investition, die sich absolut lohnt und viele Probleme von vornherein vermeidet.
Umtopfen: Ein neues Zuhause für starkes Wurzelwachstum
Eine Pflanze wächst nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Tiefe. Das Wurzelwerk ist ihr Anker und ihr Versorger. Damit es sich optimal entfalten kann, benötigt es ausreichend Platz. In einem zu kleinen Topf stoßen die Wurzeln bald an die Wände und beginnen, im Kreis zu wachsen. Diesen Zustand nennt man „wurzelgebunden“, und er führt unweigerlich zu Wachstumsstopp. Deshalb ist rechtzeitiges UmtopfenUmtopfen bezeichnet den Prozess, eine Pflanze von einem kleineren in einen größeren Topf zu setzen. Dies gibt den Wurzeln mehr Raum zum Wachsen und verhindert Stress durch Wurzelbindung. Mehr dazu im Grow-Wiki so wichtig.
Ein guter Indikator für den richtigen Zeitpunkt ist, wenn deine Pflanze in etwa so hoch und breit ist wie ihr aktueller Topf. Auch wenn du siehst, dass die Wurzeln bereits unten aus den Drainagelöchern wachsen, ist es höchste Zeit zu handeln. Ein typischer Ablauf für einen Outdoor-Grow wäre der Wechsel vom kleinen AnzuchttopfEin Anzuchttopf ist ein kleines Pflanzgefäß, das speziell für die Keimung von Samen und die erste Wachstumsphase von Sämlingen verwendet wird. Er bietet eine kontrollierte Umgebung, bevor die Jungpflanze in einen größeren Topf umgetopft wird. Mehr dazu im Grow-Wiki in einen mittleren Topf (ca. 5-10 Liter) und schließlich in den finalen Endtopf.
Die Größe des Endtopfes hängt von der gewählten SorteEine Sorte (engl. Strain) bezeichnet im Cannabisanbau eine spezifische Zuchtlinie, die durch Kreuzung und Selektion stabile, vererbbare Eigenschaften wie Aroma, Wirkung, Wuchsform und Blütezeit aufweist. Mehr dazu im Grow-Wiki ab. Für kompakte Autoflower-Sorten reichen oft Stofftöpfe mit 15-20 Litern Volumen. Größere photoperiodische Sorten, die den ganzen Sommer über wachsen, fühlen sich in Töpfen mit 30 bis 50 Litern deutlich wohler. Diese Stofftöpfe sind besonders empfehlenswert, da sie luftdurchlässig sind und die Wurzeln mit mehr Sauerstoff versorgen, was ein gesundes Wachstum fördert.
Die richtige Düngung in der Cannabis Wachstumsphase
Während der vegetativen Phase hat deine Pflanze einen enormen Appetit. Um kräftig zu wachsen, benötigt sie eine ausgewogene Ernährung. Die drei wichtigsten NährstoffeDünger ist eine Substanz, die Pflanzen mit essenziellen Nährstoffen versorgt, die für ihr Wachstum notwendig sind. Man unterscheidet zwischen organischen Düngern, die das Bodenleben fördern, und schnell wirkenden mineralischen Düngern. Die Hauptnährstoffe sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Mehr dazu im Grow-Wiki, bekannt als N-P-KMakronährstoffe sind die chemischen Elemente, die Pflanzen wie Cannabis in großen Mengen für ihr Wachstum benötigen. Die drei wichtigsten sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), oft als NPK-Wert auf Düngern angegeben. Mehr dazu im Grow-Wiki, sind StickstoffStickstoff (N) ist ein primärer Makronährstoff und der Motor für das vegetative Wachstum von Cannabis. Er ist ein zentraler Baustein für Chlorophyll sowie Proteine und verantwortlich für die Entwicklung kräftiger, grüner Blätter und Stängel. Mehr dazu im Grow-Wiki (N), PhosphorPhosphor (P) ist einer der drei essenziellen Makronährstoffe für Cannabis, neben Stickstoff und Kalium. Er ist fundamental für die Energieübertragung, das Wurzelwachstum und vor allem für die Entwicklung großer, dichter Blüten. Mehr dazu im Grow-Wiki (P) und KaliumKalium (K) ist einer der drei primären Makronährstoffe für Cannabis, unerlässlich für den Wasserhaushalt, die Enzymaktivierung und die Blütenbildung. Ein Mangel äußert sich oft durch gelbe und braune Blattränder. Mehr dazu im Grow-Wiki (K). In der Cannabis Wachstumsphase spielt Stickstoff (N) die absolute Hauptrolle. Er ist der zentrale Baustein für das Chlorophyll und damit für die Bildung von sattgrünen Blättern und starken Trieben verantwortlich.
Organisch düngen – sicher und nachhaltig
Für Anfänger und umweltbewusste Gärtner ist ein organischer Wachstumsdünger die beste Wahl. Im Gegensatz zu mineralischen Düngern geben sie die Nährstoffe langsam und kontinuierlich ab. Das macht eine schädliche ÜberdüngungÜberdüngung bezeichnet den Zustand, bei dem eine Pflanze einem Überschuss an Nährstoffen ausgesetzt ist. Dies führt zu toxischen Symptomen wie verbrannten Blattspitzen, verkrüppeltem Wachstum und einer Nährstoffsperre (Nutrient Lockout). Mehr dazu im Grow-Wiki fast unmöglich und fördert gleichzeitig ein gesundes Bodenleben.
Beginne mit dem Düngen erst, wenn die Nährstoffe in der vorgedüngten Erde aufgebraucht sind. Dies ist meist nach drei bis vier Wochen der Fall. Halte dich an die Dosierungsempfehlung des Herstellers, aber starte sicherheitshalber mit der halben Dosis. So kannst du beobachten, wie deine Pflanze reagiert. Wenn sie gesund aussieht, kannst du dich langsam an die volle Dosis herantasten. Gedüngt wird in der Regel einmal pro Woche mit dem Gießwasser.
Probleme erkennen und beheben
Deine Pflanze kommuniziert mit dir. Achte auf die folgenden Zeichen:
- Stickstoffmangel: Die unteren, älteren Blätter werden von der Spitze her gleichmäßig gelb. Die Pflanze zieht den mobilen Stickstoff aus den alten Blättern, um die neuen Triebe zu versorgen.
- Überdüngung: Die Blattspitzen verfärben sich dunkelbraun, werden trocken und krümmen sich nach unten. Man spricht hier von „verbrannten Spitzen“ oder „Krallen“. Reduziere sofort die Düngermenge.
Trainingstechniken für einen maximalen Ertrag
Möchtest du deinen Ertrag deutlich steigern? Dann solltest du deine Pflanze aktiv formen. Ohne Eingriff wächst Cannabis wie ein Tannenbaum und konzentriert die meiste Energie auf die oberste HauptblüteEine Cola bezeichnet den dichten Blütencluster, der sich an der Spitze des Hauptstamms (Haupt-Cola) oder an den Enden der Seitenäste einer Cannabispflanze bildet. Sie ist das primäre Ziel der Ernte. Mehr dazu im Grow-Wiki (die „apikale Dominanz“). Mit einfachen TrainingstechnikenBeschneiden bezeichnet im Cannabisanbau das gezielte Entfernen von Pflanzenteilen wie Blättern, Trieben oder Zweigen, um das Wachstum zu lenken, die Belüftung zu verbessern und den Ertrag zu maximieren. Mehr dazu im Grow-Wiki durchbrechen wir diese Dominanz. Das Ergebnis ist eine buschigere Pflanze mit vielen gleichwertigen Hauptblüten und somit ein deutlich höherer Ertrag.
Methode 1: Low Stress Training (LST)
LSTLow-Stress-Training (LST) ist eine Pflanzentrainingstechnik, bei der Triebe sanft heruntergebogen und fixiert werden, um die apikale Dominanz zu brechen. Dies fördert ein buschigeres Wachstum und eine bessere Lichtverteilung, was zu einem höheren Ertrag führt. Mehr dazu im Grow-Wiki ist die sanfteste und anfängerfreundlichste Methode. Dabei wird der HaupttriebDer Haupttrieb, auch als Hauptstamm bekannt, ist die zentrale vertikale Achse einer Cannabispflanze. An seiner Spitze entwickelt sich die größte und schwerste Blüte, die sogenannte "Headbud" oder Haupt-Cola. Mehr dazu im Grow-Wiki vorsichtig zur Seite gebogen und mit einem weichen Draht am Topfrand fixiert. Dadurch bekommen die tiefer liegenden Seitentriebe plötzlich viel mehr Licht und wachsen kräftig nach oben. Diesen Vorgang wiederholst du nach und nach mit den neuen, starken Seitentrieben, bis deine Pflanze eine breite, flache und offene Struktur hat. Du benötigst dafür nur etwas gepolsterten Pflanzendraht. LST eignet sich perfekt für alle Pflanzen, insbesondere für AutoflowersAutoflower, oder selbstblühendes Cannabis, ist eine Cannabis-Art, die nicht auf eine Veränderung des Lichtzyklus angewiesen ist, um in die Blütephase zu wechseln. Sie beginnt nach einer genetisch festgelegten Zeitspanne von selbst zu blühen. Mehr dazu im Grow-Wiki, da es keinen Wachstumsstopp verursacht.
Methode 2: Topping (Köpfen)
ToppingTopping, auch "Köpfen" genannt, ist eine High-Stress-Training (HST) Schnitttechnik. Dabei wird der oberste Haupttrieb der Pflanze entfernt, um das vertikale Wachstum zu stoppen und die Pflanze anzuregen, zwei neue Haupttriebe zu bilden. Dies führt zu einer buschigeren Struktur und mehr Blütenständen. Mehr dazu im Grow-Wiki ist eine direktere Methode mit großer Wirkung. Hierbei schneidest du die oberste Triebspitze mit einer sauberen Schere ab. Als Reaktion darauf leitet die Pflanze ihre Wachstumsenergie in die beiden direkt darunter liegenden Triebe. Statt einer Spitze wachsen nun zwei neue Haupttriebe. Diese Technik sollte nur bei gesunden, photoperiodischen Pflanzen angewendet werden, die bereits 4-5 Blattpaare entwickelt haben. Nutze dafür eine scharfe Präzisionsschere, um einen sauberen Schnitt direkt über dem nächsten Blattpaar zu machen. Gib der Pflanze danach ein paar Tage Zeit, um sich zu erholen.
Vorsorge gegen Schädlinge und Krankheiten
Ein gesunder Garten ist ein lebendiges Ökosystem. Leider gehören dazu auch Schädlinge. Prävention ist hier der beste Schutz. Kontrolliere deine Pflanzen mindestens einmal pro Woche gründlich, insbesondere die Unterseiten der Blätter.
Achte auf folgende häufige Plagegeister:
- BlattläuseBlattläuse sind kleine, pflanzensaftsaugende Insekten, die in Kolonien auftreten und Cannabis-Pflanzen schädigen. Sie verursachen Wachstumsstörungen, Honigtau-Ablagerungen und können Viren übertragen. Mehr dazu im Grow-Wiki: Kleine grüne, schwarze oder weiße Insekten, meist an jungen Trieben.
- SpinnmilbenSpinnmilben sind winzige Spinnentiere, die sich von Pflanzensaft ernähren und bei Cannabispflanzen erheblichen Schaden anrichten können. Ein Befall ist an feinen Gespinsten und kleinen gelben Punkten auf den Blättern erkennbar. Mehr dazu im Grow-Wiki: Erkennbar an winzigen hellen Punkten auf den Blättern und feinen Gespinsten.
- Thripse: Hinterlassen silbrig glänzende Spuren auf den Blättern.
Ein hervorragendes, rein biologisches Mittel zur Vorbeugung ist Neemöl. Als Spray angewendet, macht es die Blätter für viele Schädlinge ungenießbar. Um fliegende Insekten wie Trauermücken frühzeitig zu erkennen, kannst du Gelbtafeln in der Nähe deiner Töpfe platzieren.
Fazit: Das Fundament für den Erfolg ist gelegt
Die Cannabis Wachstumsphase ist eine Zeit des stetigen Fortschritts. Wenn du die hier beschriebenen Grundlagen beachtest, wirst du mit gesunden, kräftigen und widerstandsfähigen Pflanzen belohnt. Sie sind nun bestens vorbereitet für den wichtigsten Teil ihrer Reise.
Behalte diese Checkliste im Hinterkopf:
- GießenGießen ist die gezielte Zufuhr von Wasser für Pflanzen. Im Cannabisanbau ist die richtige Gießtechnik entscheidend, um Wurzelfäule durch Überwässerung oder Wachstumsstopp durch Trockenheit zu verhindern. Mehr dazu im Grow-Wiki: Immer erst den Finger-Test machen.
- Düngen: Organisch und mit Stickstoff-Fokus, aber nicht zu viel.
- Umtopfen: Rechtzeitig für ausreichend Wurzelraum sorgen.
- Trainieren: Die Pflanzenstruktur aktiv für mehr Ertrag formen.
- Kontrollieren: Regelmäßig auf Schädlinge und Mängel prüfen.
Die Tage werden nun langsam wieder kürzer. Dies ist das Signal für deine Pflanze, die Blüte einzuleiten. Im nächsten Artikel unserer Serie zeigen wir dir alles, was du über die spannende BlütephaseDie Blütephase ist der Lebensabschnitt der Cannabispflanze, in dem sie ihre Blüten (Buds) entwickelt. Sie wird durch eine Verkürzung der täglichen Lichtstunden eingeleitet und ist entscheidend für den späteren Ertrag und die Potenz der Ernte. Mehr dazu im Grow-Wiki wissen musst. Lies hier weiter: Cannabis Blütephase Outdoor: Für fette Buds






